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Andere Länder - Andere Sitten - Fokus Afghanistan

Mit dem 11. September 2001 und den folgenden Ereignissen - den Kriegen in Afghanistan und dem Irak - ist ein Teil der orientalischen Welt auch in Deutschland ins Zentrum des Blickfeldes gerückt, den die meisten Menschen hier kaum kennen. Oft zeigt sich, dass es oft selbst den politisch Interessierten an handfestem Grundlagenwissen über die kulturbildenden Aspekte dieser Region fehlt.
In dem Seminar wird sich intensiv mit Afghanistan, den prägenden geografischen und klimatischen Gegebenheiten, der Geschichte, den Menschen, dem Alltag, den Kulturen, Religionen und Sprachen sowie der Musik, der Kleidung und dem Essen des Landes beschäftigt. Es wird zudem ein Blick auf tagespolitische Ereignisse im Land geworfen und der Bogen zu Fluchtbewegungen und der Stellung von geflüchteten und Schutz suchenden Menschen in Deutschland gespannt.
Damit sollen die Teilnehmenden verstehen lernen, was in Afghanistan anders ist als in Deutschland und warum. Den Teilnehmenden des Seminars sind Land und Leute danach gefühlt vertrauter. Auf diese Weise werden sie für die Hintergründe und Prägungen von Menschen sensibilisiert, die aus Afghanistan und anderen Ländern in dieser Weltregion nach Deutschland flüchten bzw. geflüchtet sind, und in Deutschland zu neuen Mitbürger_innen werden. Den Teilnehmenden werden durch das Seminar Kenntnisse und Zusammenhänge vermittelt, die sie dazu befähigen, Menschen aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern besser zu verstehen und manche Dinge besser nachzuvollziehen.
Damit wird der Grundstein dafür gelegt, dass sie sich im Anschluss offener und verständnisvoller gegenüber Menschen verhalten, die in der ersten Wahrnehmung und im Spiegel der eigenen Gewohnheiten manch einem/-r vorher fremd erschienen sein mögen. Das Seminar trägt dazu bei, grundlegende Fähigkeiten für ein demokratisches Zusammenleben und eine gesunde politische Kultur, wie u.a. Empathieentwicklung, Perspektivenwechsel und Toleranz, auszubilden. Denn Nicht-Wissen, Befremden und Unverständnis bilden häufig die Basis für das Gefühl der Bedrohung - und dieses befördert wiederum Ablehnung sowie Intoleranz und führt zu einer Vergiftung der politischen Kultur. Zudem werden aus den Teilnehmenden gleichzeitig auch Multiplikator_innen des auf dem Seminar vermittelten Wissens.
Durch die Vermittlung und Reflexion eigener Erfahrungen der Teamer_innen und der Teilnehmenden sowie durch das Benutzen typischer Gegenstände und Ausprobieren landestypischer Speisen soll dazu beigetragen werden, Wahrnehmungsmissverständnissen vorzubeugen, Stigmatisierungen zu reduzieren und interkulturelle Kompetenzen auszubilden.
In dieses Seminar ist zudem eine Trickfilmwerkstatt integriert. Der Einsatz von Modulen mit Werkstattarbeit in Seminaren der politischen und/oder interkulturellen Bildung eröffnet neue Formen und Möglichkeiten des „Begreifens" und „Verarbeitens". Das Einbringen von eigenen Ideen und Fertigkeiten ermöglicht kreative Arbeit und Auseinandersetzung sowie persönliche Identifikation mit einer der Seminarthematik.

 

Termin: 25.07. - 27.07.2018

Seminarzeit: 09:00Uhr - 17:00Uhr

 

Zielgruppe:

Jugendliche, Junge Erwachsene, Interessierte

 

Referent/in:

Ullrich Hoffmann

 

Kosten:

20,00€

 

Ort:

Akademie Sonneck
Telegrafenweg 8
06618 Großjena

 

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